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Experimentelle Analyse


Hierbei werden zunächst analytische Modelle der zu untersuchenden Maschinen­komponenten erstellt, die daraufhin durch experimentelle Untersuchungen verifiziert bzw. gegebenenfalls modifiziert werden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden zur Komponentenoptimierung und der Bestimmung optimaler Sensorpositionen zur Verschleißbeobachtung genutzt. In einem weiteren Schritt wird angestrebt, aus den regulär vorliegenden Signalen Schadensphänomene und das Fortschreiten der Verschleiß­vorgänge zu detektieren und dadurch die Voraussetzungen für eine Reduktion der Anzahl an Sensoren zu ermöglichen.

Durchführung: Interner LinkInstitut für Werkzeugmaschinen, Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. mult. Uwe Heisel

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Antriebsnahe Diagnose


Ziel ist es, die in den digitalen Antrieben zur Verfügung ste­henden Signale zu nutzen, um hierin während des Betriebes einer Anlage Abweichungen der Messsignale im Vergleich zum Auslieferungszustand einer Maschine zu detektieren. Diese Abweichungen sollen dann durch Methoden der Signalanalyse in Effekte aufgeschlüsselt werden, welche sich einer Abnutzung oder Schädigung einzelner Komponenten einer Maschine zuordnen lassen. Hierzu werden theoretische und statistische Ausfallmodelle benötigt, um nicht nur den Defekt einer Komponente detektieren, sondern regelmäßig anhand der Veränderungen in den Signalen den aktuellen Verschleißzustand aller Kompo­nenten bestimmen zu können. Dies bildet die Basis für eine signalbasierte, zustandsorien­tierte Wartung.

Durchführung: Externer LinkInstitut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungs­einrichtungen, Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl

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Steuerungsbasierte Maschinendiagnose


Auf der Ebene der Maschinensteuerung wird untersucht, inwieweit dort Maschinenfehler bzw. Verschleißzustände detektiert werden können, die nur unter Kenntnis des Verhaltens mehrerer oder aller Maschinenkomponenten erkennbar sind. Darüber hinaus werden hier die Voraussetzungen für eine Aufbereitung der ausgewerteten Daten für eine situative Informationsbereitstellung und Bedienerunterstützung geschaffen.

Durchführung: Externer LinkInstitut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungs­einrichtungen, Prof. Dr.-Ing. Peter Klemm

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Zustandsabhängige Instandhaltungsplanung


Schließlich werden auf der Ebene der Instandhaltungsplanung die Möglichkeiten erweitert und genutzt, den Verschleißzustand in den Antrieben und der Steuerung festzustellen, um eine zeit- und kostenoptimale Wartung und Instandhaltung zu planen. Hierbei gehen neben den diagnostisch ermittelten Verschleißkenngrößen auch statistische Kenngrößen sowie die analytisch und experimentell gewonnenen Zusammenhänge mit ein. Hierzu kooperieren die jeweils beteiligten Instanzen über eine gemeinsame Datenbasis, auf die über bestehende und noch zu erweiternde Kommunikationspfade durchgängig zugegriffen werden kann.

Durchführung: Externer LinkInstitut für Maschinenelemente, Prof. Dr.-Ing. Bernd Bertsche

Bild 1:	Überblick einer durchgängigen Zustandbeobachtung
Bild 1: Überblick einer durchgängigen Zustandbeobachtung

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