Masterarbeiten

Themenübersicht mit Inhalten, geordnet nach Forschungsrichtung

Themen

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Simulation der ultraschallunterstützten Bearbeitung hartspröder Werkstoffe

Die spanende Bearbeitung spröder Materialien mit geometrisch unbestimmter Schneide unterscheidet sich wesentlich von der Zerspanung zäher Werkstoffe. Insbesondere die Mechanismen der Spanentstehung sind komplexer und werden noch nicht vollständig verstanden. Aus diesem Grund sollen mit Hilfe der FEM Untersuchungen zur Spanbildung an einzelnen Schneidkörnern durchgeführt werden.

Die Arbeit gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Literaturrecherche zum Stand der Technik
  • Einarbeitung in die Simulationssoftware DEFORM
  • Erstellung eines Simulationsmodells
  • Durchführung und Auswertung der Simulation

Beginn der Arbeit: ab sofort

Auch als Studien-/Bachelorarbeit möglich.

Betreuer: Dipl.-Ing. Konstantin Drewle

 

Werkzeugauslegung für ultraschallunterstützte Fertigungsverfahren

Der Einsatz von hybriden Fertigungsverfahren in der Zerspanungstechnik bringt einige Vorteile mit sich. Zu den positiven Erscheinungen zählen unter anderem Reduktion der Prozesskräfte und Erhöhung der Bearbeitungsqualität. Gleichzeitig erfordert die hybriden Prozesse eine Anpassung der eingesetzten Werkzeuge an die gestellte Aufgabe. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in Untersuchung und Optimierung von unterschiedlichen Werkzeuggeometrien mittels FEM-Simulation (z. B. Ansys-Workbench). Dazu müssen folgende Punkte abgearbeitet werden:

  • Literaturrecherche
  • Einarbeitung in die Software
  • Aufbau eines Simulationsmodells
  • Numerische Untersuchungen
  • Auswertung

Auch als Studien-/Bachelorarbeit möglich.

Beginn: ab sofort

Betreuer: Dipl.-Ing. Konstantin Drewle

 

Entwurf einer Anlage zum Recyceln von Kunststofffilament für die Additive Fertigung

Die additive Fertigung ist ein industrieller Megatrend der heutigen Zeit. Sie verändert nicht nur die klassischen Möglichkeiten der Fertigung, sondern auch die Art und Weise, wie Produkte entworfen werden. Daher führt dieses Verfahren aufgrund der großen gestalterischen Freiheit zu tiefgreifenden Veränderungen im Design zukünftiger Bauteile. Um diese geometrischen Freiheiten zu ermöglichen werden jedoch Zusatzgeometrien benötigt. Diese werden nach der Herstellung entfernt und entsorgt. Um diesen Abfall zu verringern ist es das Ziel dieser Arbeit, das Material wieder dem Herstellungsprozess in Form von Filament zuzuführen. Dazu soll eine Anlage entwickelt, konstruiert und aufgebaut werden.

Die Arbeit gliedert sich daher in folgende Arbeitsschritte:

  • Recherche zu den existierenden Anlagen
  • Auslegung aller Prozessrelevanten Größen
  • Konstruktion der Anlage bestehend aus Schredder, Extruder, Kühlung und Aufwickelvorrichtung
  • Entwicklung der Anlagensteuerung
  • Aufbau eines Prototyps

Mit Modifikationen auch möglich als Studienarbeit.

Betreuer: M. Sc. Clemens Maucher

 

Untersuchung der prozessbedingten Eigenspannung von additiv hergestellten Bauteilen

Die additive Fertigung ist ein industrieller Megatrend der heutigen Zeit. Sie verändert nicht nur die klassischen Möglichkeiten der Fertigung, sondern auch die Art und Weise, wie Produkte entworfen werden. Daher führt dieses Verfahren aufgrund der großen gestalterischen Freiheit zu tiefgreifenden Veränderungen im Design zukünftiger Bauteile. Jedoch sind auch große prozessbedingte Herausforderungen damit verbunden. Durch den Prozess wird zeitlich und örtlich variabel Wärme in das entstehende Bauteil eingebracht, was durch die Wärmeausdehnung zu Eigenspannungen führt. Um diese Eigenspannung und die damit einhergehenden Verformungen der Bauteile besser vorhersagen zu können ist das Ziel dieser Arbeit, diesen Effekt an konstruierten Probekörpern zu untersuchen.

Die Arbeit gliedert sich daher in folgende Arbeitsschritte:

  • Recherche zu der Entstehung von Verzug und dessen Berechnung
  • Entwicklung und Herstellung von geeigneten Probenkörpern
  • Vermessung der Proben
  • Prozesssimulation und vergleich mit den Messungen
  • Einfluss der Entfernung von Schichten bzw. Supportstrukturen

Mit Modifikationen auch möglich als Studienarbeit.

Betreuer: M. Sc. Clemens Maucher

3D-Drucken aus der Cloud

Das Land Baden-Württemberg fördert in einem Verbundforschungsprojekt das Institut für Werkzeugmaschinen (IfW) der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem KIT in der Entwicklung einer 3D Druck-Cloud. Das IfW hat hierbei als erstes Thema hierfür das Entwickeln eines ansprechenden Web-Designs übernommen. Das Pflichtenheft, gewünschte Inhalte, ein Ablaufplan und die grobe Grundstruktur des Internetauftritts sind bereits festgelegt worden. Die nächsten Aufgaben bestehen im Bereich des Webdesigns und in der weiteren Gestaltung des Internetauftritts. Es soll eine visuell ansprechende, funktionale und strukturell durchdachte Gestaltung der Websites für das Internet entwickelt werden.

Angesprochen werden Studenten mit Fähigkeiten zu Design, Kunst, Kreativität und Mediendesign. Von Vorteil wäre es, wenn bereits Erfahrungen in der Gestaltung von Internetauftritten bestehen oder bereits eine (ggf. auch eigene) Homepage gestaltet wurde. Neben den klassischen Ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen sollen sich auch Studenten oder Studentinnen von anderen Fakultäten und Hochschulen (Hochschule der Medien) wie Digital Design, Medieninformatik, Online-Medien-Management, Computer Science and Media, Mediendesign oder auch anderen Studienrichtungen sich angesprochen fühlen.

Als weiteres Thema für dieses Projekt soll eine Online-Marktumfrage entwickelt und durchgeführt werden. Es ist ein Online-Fragebogen zu entwickeln, aufzubauen und ins Internet zu stellen, um festzustellen, welche Anforderung und Wünsche an Kunden, Unternehmen und Dienstleister bezüglich von 3D-Druckaufträgen, aber auch vor- und nachgelagerten Prozessaufgaben, gestellt werden. Die Umfrage ist durchzuführen, auszuwerten und ansprechend zu dokumentieren.

Betreuer: Dipl.-Ing. Walther Maier

 

 

Werkzeug 4.0 / Industrie 4.0

Für einen Industriepartner wurde ein „fühlendes“ Werkzeug entwickelt. Der Prototyp des Werkzeugs ist bereits aufgebaut. Mit dem Prototyp sind nun Experimente durchzuführen, um das Werkzeug zu testen, weiter zu entwickeln und „intelligent“ zu machen.

Aktuell sind zu diesem Projekt zwei weitere spannende Themen zu vergeben:

  • Entwicklung einer autarken Energieversorgung durch Energy Harvesting bzw. die Übergabe von Energie und Informationen mit einer bereits entwickelten Schnittstelle (HSK-I)
  • Entwicklung einer Auswerte- und Anzeige-App für mobile Endgeräte (iOS oder Android)

Weitere Themen auf Anfrage oder in einem persönlichen Gespräch.

Interessen und Fähigkeiten:

Wer an einem brandaktuellen Thema mitarbeiten und Teil der 4. Industriellen Revolution werden möchte, ist mit diesen Aufgabenstellungen am Puls der Zeit. Student(inn)en mit Interesse an Datenanalyse und –auswertung, an Elektronik aber auch experimentierfreudige Studenten können für dieses Projekt wertvolle Arbeit leisten.

Betreuer: Dipl.-Ing. Walther MaierM. Sc. Kim Werkle

 

Messtechnische Untersuchung von Kraftmesseinrichtungen für Werkzeugmaschinen

Mehrachsige Kraftmesseinrichtungen für Werkzeugmaschinen werden zur experimentellen Untersuchung der Zerspankraftkomponenten und des Zerspanungsmoments in unterschiedlichsten Versuchsanwendungen an Forschungsinstituten eingesetzt. Im Rahmen verschiedener Aufgabenstellungen soll im ersten Schritt die Störanfälligkeit von vorhandenen Kraftmessplattformen am Institut untersucht sowie unterschiedliche Kraftmesssysteme überprüft und ggf. verglichen werden. In weiteren Arbeiten sind dann Lösungen zu erarbeiten, wie Störungen unterdrückt oder sogar kompensiert werden, um Kraftmessplattformen universeller einsetzen zu können und zu optimieren.

Interessen und Fähigkeiten:

  • Interesse an experimentellen Arbeiten (Versuchsaufbau, Versuchsplanung, Durchführung und Auswertung)
  • Mess- und Regelungstechnik zur Unterdrückung oder Kompensation von Störungen
  • Konstruktive Aufgaben zur Optimierung und Umgestaltung der Messplattform
  • Simulationen: Dynamik, Thermik, Strömungen, Regelungen (ANSYS Workbench, MatLab ...).

Nähere Einzelheiten zu den Themen werden gerne in einem persönlichen Gespräch vorgestellt.

Betreuer: Dipl.-Ing. Walther Maier

Programmierung einer Steuersoftware zur Scanning-Laservibrometrie

Die Laser-Scanning-Vibrometrie ist ein schnelles, bildgebendes Verfahren zur berührungslosen Messung von Schwingungen. Um ein am IfW vorhandenes Scanning-System flexibel bei verschiedenen Applikationen einsetzen zu können, soll für die Scanning-Einheit ein universelles Ansteuerprogramm entwickelt werden. Kenntnisse in der Programmiersprache C/C++/Visual C++ und in Matlab sind Vorraussetzung für das Vorhaben.

Auch als Studienarbeit möglich.

Betreuer: Dipl.-Ing. Steffen Braun

Simulationsgestützte Lärmminderung an schnell rotierenden Sägewerkzeugen

Lärm gehört nach wie vor zu den häufigsten Gesundheitsgefährdungen in der Holzbearbeitungsindustrie. Die Geräuschpegel beim Kreissägen liegen nahezu immer an oder über den zulässigen Lärmgrenzwerten, die das Gehör gefährden. Dadurch entstehen höhere Personalausfallraten und Genesungskosten sowie Kosten für nachträgliche Lärmminderungs-maßnahmen. Ziel der ausgeschriebenen Studien-/Bachelorarbeit ist die numerische Untersuchung verschiedener Werkzeuggeometrien zur Analyse der schalltechnischen Entstehungsmechanismen.

Die Arbeit gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • Literaturrecherche zum Stand der Technik (Strömungslehre, Fluiddynamik, Akustik, Sägen)
  • Einarbeitung in die Software (Matlab, Ansys CFX/Fluent)
  • Aufbau eines Simulationsmodells zur Beurteilung des akustischen Verhaltens von rotierenden Kreissägeblättern
  • Durchführung und Auswertung der Simulation sowie Abgleich mit experimentellen Messungen

Vorkenntnisse: idealerweise Matlab, Ansys CFX/Fluent oder XFlow (oder die Bereitschaft zur Einarbeitung)

Auch als Studien- und Bachelorarbeit möglich.

Betreuer: Dipl.-Ing. Kamil Güzel

Untersuchung neuartiger Schneidwerkstoffe für die CFK-Bearbeitung

Die derzeit in der Luftfahrt- und Automobilbranche verwendeten kohlefaserstoffverstärkten Kunstoffen bestehen aus einem Verbund von Matrix und Kohlenstofffasern. Während die Fasern die Aufgabe haben die mechanischen Lasten am Verbund zu übernehmen sorgt die Matrix dafür, dass die Faser in der gewünschten geometrischen Anordnung bleibt. Ebenso unterschiedlich wie der Aufbau ist das Verhalten beim Zerspanen der beiden Werkstoffe, während auf einer Seite die Faser sehr abrasiv und zugfest sind, ist die Matrix im Vergleich dazu weich und besitzt einen deutlich niedrigen Schmelzpunkt.

Ziel der Studien-/Bachelorarbeit ist die grundlagenbasierte Untersuchung, Charakterisierung und messtechnische Erfassung und Bewertung des Verschleißverhaltens von neuartigen Schneidwerkstoffen beim Zerspanen von CFK mittels Kreissägen.

Auch als Studienarbeit möglich. 

Betreuer: M. Sc. Martin Kimmelmann

Aufbau eines Messaufbaus für die zerstörungsfreie Härteprüfung ferromagnetischer Werkstoffe

Um die Härteeigenschaften von Bauteilen in der Fertigung zu beurteilen, wird im Umfang des Forschungsbereiches Prozessüberwachung und –regelung ein neues Messsystem aufgebaut.

Im Umfang dieser Arbeit soll zunächst ein bereits konstruierter Messaufbau zusammengebaut, das Messsystem implementiert und in Betrieb genommen werden.  Anschließend sollen erste Messreihen und Auswertungen durchgeführt werden, sowie die Nutzenszenarien eines solchen Prüfstandes geprüft werden.

Auch als Studienarbeit möglich.

Betreuer: M. Sc. Jonas Duntschew

 

Untersuchungen zur Ortsbestimmung der Werkzeugspitze durch Prozessüberwachung

Mittels experimenteller Untersuchungen sollen Daten zur Überwachung des Tool Center Point (TCP) beim Bohren/ Fräsen in Metallen und CFK gesammelt werden. Diese Daten sollen anschließend ausgewertet werden, mit dem Ziel anhand ausgewählter sensorischer Aufnahmen den TCP zu bestimmen.

Auch als Studienarbeit möglich.

Betreuerin: M. Sc. Sarah Eschelbacher

 

Untersuchungen zum Einfluss der Einschlüsse in Spanplatten auf die Bearbeitungsqualität durch Prozessüberwachung

Durch die Verwendung von Altmaterialien bei der Herstellung von Spanplatten kommt es zu Einschlüssen von unter anderem kleinen Steinen, Metall- und/oder Kunststoffteilen. Diese Einschlüsse können neben dem Schneidenverschleiß auch die Qualität der zu bearbeitenden Fläche negativ beeinflussen.

Bei dieser Arbeit sollen die Einflüsse dieser Fremdkörper auf den Zerspanungsprozess untersucht werden. Dazu sollen unterschiedlicher Sensoriken der Prozessüberwachung während der Zerspanung eingesetzt werden. Deren Signale sollen mittels Auswertemethoden analysiert und dadurch Rückschlüsse auf die Art und Anzahl der Fremdkörper gezogen werden.

Auch als Studienarbeit möglich.

Betreuerin: M. Sc. Sarah Eschelbacher

Hinweise und Richtlinien

Informieren Sie sich vor Beginn der Arbeit über die Regeln

Hinweise und Richtlinien